Die TVöD-Tarifrunde 2025 für die mehr als 2,6 Millionen Tarifbeschäftigten des Bundes und der Kommunen im öffentlichen Dienst startet am 24. Januar 2025 in Potsdam. Der Tarifabschluss soll auf die rund 370.000 Bundesbeamte und Anwärter sowie auf die etwa 600.000 Versorgungsempfänger übertragen werden.

Die wichtigsten Fakten in Kürze

  • Beginn: 24.01.2025
  • 1. Tarifverhandlung: 24.01.2025
  • 2. Tarifverhandlung: 17.-18.02.2025
  • 3. Tarifverhandlung: 14.-16.03.2025
  • 4. Tarifverhandlung: 05.04.2025
  • Alle Tarifrunden in der Übersicht

Kernforderungen der Gewerkschaften

  • Entgelterhöhung von 8 Prozent, mindestens aber 350 Euro monatlich mehr für alle Beschäftigten
  • 200 Euro pro Monat mehr für Auszubildende
  • 3 zusätzliche freie Tage sowie 1 freien Tag für Gewerkschaftsmitglieder
  • Einrichtung eines Arbeitszeitkontos mit freier Verfügung durch Beschäftigte
  • Laufzeit: 12 Monate

Verlauf der TVöD Tarifrunde 2025

28.03.2025: Die Schlichter empfehlen eine Einigung

Die Schlichter im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen schlagen vor, die Einkommen in zwei Schritten zu erhöhen: Ab dem 1. April 2025 soll eine Erhöhung von 3 Prozent erfolgen, gefolgt von weiteren 2,8 Prozent zum 1. Mai 2026. Diese Vorschläge wurden von der Schlichtungskommission unter der Leitung des ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) und des ehemaligen Bremer Staatsrats Hans-Henning Lühr bekanntgegeben.

Laufzeit des Tarifvertrags: 27 Monate - vom 01.01.2025 bis 31.03.2027

Gehaltsanpassungen:

  • Ab dem 01.04.2025 wird das Entgelt um 3,0% erhöht, mindestens jedoch um 110 €.
  • Ab dem 01.05.2026 erfolgt eine weitere Erhöhung von 2,8%.

Anpassung der Jahressonderzahlung ab 2026:
- VKA:

  • Für alle Entgeltgruppen wird die Sonderzahlung auf 85% angehoben.
  • Für die Entgeltgruppen E 1 bis E 8 in BT-K und BT-B Krankenhäusern sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen wird die Sonderzahlung auf 90% erhöht.

Bund: 

  • E 1 bis E 8: Erhöhung von 90% auf 95%.
  • E 9a bis E 12: Steigerung von 80% auf 90%.
  • E 13 bis E 15: Erhöhung von 60% auf 75%.

Zusätzliche Urlaubstage:
Drei zusätzliche Urlaubstage sind gegen eine freiwillige Reduzierung der Jahressonderzahlung möglich, mit Ausnahme von BT-K und BT-B Krankenhäusern sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen.
Ab 2027 wird für alle Beschäftigten ein zusätzlicher Urlaubstag eingeführt.

Erhöhung der Wochenarbeitszeit:
Es besteht die Möglichkeit, die Wochenarbeitszeit freiwillig auf bis zu 42 Stunden zu erhöhen. In diesem Fall wird das Entgelt entsprechend angepasst und ein Zuschlag auf das Tabellenentgelt der Stufe 3 der jeweiligen Entgeltgruppe gezahlt:

  • E 1 bis E 9b: 25% Zuschlag.
  • E 10 bis E 12: 10% Zuschlag.

Zulagen:

  • Die Zulage für Schichtarbeit wird zum 01.07.2025 von 40 € auf 100 € erhöht.
  • Die Zulage für Wechselschichtarbeit wird zum 01.07.2025 auf 200 € angehoben.

Angleichung der Tarifgebiete:
Es wird eine Angleichung der Unterschiede zwischen den Tarifgebieten West und Ost im Bereich des Bundes vorgenommen.

Für Auszubildende, Studenten und Praktikanten:

  • Ab dem 01.04.2025 wird die Zulage um 75 € erhöht.
  • Ab dem 01.05.2026 erfolgt eine weitere Erhöhung von 75 €

Entgelttabellen 2025 basierend auf den Werten der Schlichtungsempfehlung vom 28.03.2025.

TVöD VKA 2025 01.04.2025 - 30.04.2026 + 3,0 % min. 110 €  Entgelttabelle  Rechner 2025
TVöD Bund 2025 01.04.2025 - 30.04.2026 + 3,0 % min. 110 €  Entgelttabelle  Rechner 2025
TVöD SuE 2025 01.04.2025 - 30.04.2026 + 3,0 % min. 110 €  Entgelttabelle  Rechner 2025
TVöD-P 2025 01.04.2025 - 30.04.2026 + 3,0 % min. 110 €  Entgelttabelle Rechner 2025
TVöD-Sparkassen 2025 01.04.2025 - 30.04.2026 + 3,0 % min. 110 €  Entgelttabelle  Rechner 2025
TV-V 2025 01.04.2025 - 30.04.2026 + 3,0 % min. 110 €  Entgelttabelle  Rechner 2025


Entgelttabellen 2026 basierend auf den Werten der Schlichtungsempfehlung vom 28.03.2025.

TVöD VKA 2026 01.05.2026 - 31.03.2027 + 2,8 % Entgelttabelle  Rechner 2026
TVöD Bund 2026 01.05.2026 - 31.03.2027 + 2,8 %  Entgelttabelle  Rechner 2026
TVöD SuE 2026 01.05.2026 - 31.03.2027 + 2,8 % Entgelttabelle  Rechner 2026
TVöD-P 2026 01.05.2026 - 31.03.2027 + 2,8 %  Entgelttabelle Rechner 2026
TVöD-Sparkassen 2026 01.05.2026 - 31.03.2027 + 2,8 %  Entgelttabelle  Rechner 2026
TV-V 2026 01.05.2026 - 31.03.2027 + 2,8 % Entgelttabelle  Rechner 2026


15.03.2025: Schlichtung läuft - nächste Verhandlungen am 5. April

Am 5. April 2025 sollen die nächsten Tarifverhandlungen weitergehen. Bis dahin läuft die Schlichtung. Sollte eine der Tarifparteien den Schlichterkompromiss inakzeptabel finden, so könnten die Gewerkschaften eine Urabstimmung durchführen, was wiederum Streiks verursachen könnte. In der Regel wird der Schlichterkompromiss jedoch angenommen, wobei die Tarifrunde daraufhin als beendet gilt.

17.03.2025: Dritte Tarifrunde ist gescheitert - Schlichtung wird eingeleitet

Update: 22:06 Uhr

Wie das ZDF in seinen 22-Uhr-Nachrichten gerade berichtete, ist die dritte Tarifrunde gescheitert. Nun soll die Schlichtung angerufen werden. Bis dahin soll es erst einmal keine weiteren Streiks geben. Es gilt eine Friedenspflicht.

Update: 21:38 Uhr

Bisher ist noch kein Ergebnis in Sicht. Bisher sträuben sich die Arbeitgeber zum Thema "freie Tage". Wie der Tagespiegel berichtet, müssen am Dienstagmorgen um 3 Uhr die Vertreter der Gewerkschaften, von Bund und Kommunen das Kongresshotel am Templiner See räumen. Bis dahin muss entweder ein Ergebnis erzielt, eine Schlichtung eingeleitet, das Scheitern der Tarifverhandlungen verkündet oder eine vierte Tarifrunde angesetzt werden.

Update: 16:37 Uhr

Es wird mit langen Tarifgesprächen bis tief in die Nacht hinein gerechnet.

Update: 14:07 Uhr

Es gibt eine Annährung zwischen beiden Tarifparteien. Uneinig sind sie sich jedoch noch bei den freien Tagen, die die Gewerkschaften fordern. Die Arbeitgeber lehnen diese ab, da es sonst zu Verkürzungen der Öffnungszeiten bei Kitas kommen würde.

Die Verhandlungsführerin der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände, Karin Welge, erklärt in Potsdam:

"Der Spalt ist deutlich geringer geworden. Ich glaube, es wird lang heute."

08:10 Uhr

Die Arbeitgeber setzen auf eine tragfähige Lösung, doch dafür ist es notwendig, dass beide Seiten Kompromissbereitschaft zeigen. Laut den Informationen von rbb.de stellen die entscheidenden Streitpunkte, die Lohnerhöhung und die Gewährung von drei zusätzlichen freien Tagen, eine große Herausforderung dar, die noch überwunden werden muss.

16.03.2025: Dritte Tarifrunde: Steht eine Einigung bevor?

Update: 16:15 Uhr

Die Arbeitgeberseite hat nun offenbar ihr ursprüngliches Angebot vom Vortag überarbeitet und ein neues, angepasstes Angebot vorgelegt. Dieses beinhaltet die folgenden Eckpunkte: Laufzeit: Der Tarifvertrag würde eine Laufzeit von insgesamt 36 Monaten haben.

Entgelterhöhungen: 
Ab dem 01.01.2025 ist eine Nullrunde für die ersten sieben Monate vorgesehen, was bedeutet, dass in dieser Zeit keine Gehaltssteigerung erfolgt.

  •   Ab dem 01.08.2025 soll eine Erhöhung von 2,4% des Entgelts in Kraft treten.
  •   Ab dem 01.09.2026 ist eine weitere Entgelterhöhung von 2,4% vorgesehen.
  •   Ab dem 01.07.2027 folgt eine weitere Erhöhung von 2,0%.

Die Jahressonderzahlung soll schrittweise bis zum Jahr 2030 auf 90% des entsprechenden Referenzwerts erhöht werden. Dieses überarbeitete Angebot stellt einen Versuch dar, die Tarifverhandlungen fortzusetzen und eine Einigung zu erzielen, wobei die Arbeitgeberseite eine moderate Erhöhung der Entgelte über mehrere Jahre hinweg vorsieht.

16.03.2025: Dritte Tarifrunde: Tarifeinigung oder neue Warnstreiks?

Seit heute Morgen verhandeln Gewerkschaften und Arbeitgeber erneut im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes. Dabei geht es um die Einkommen von über 2,5 Millionen Beschäftigten. Stehen neue Warnstreiks bevor? Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst ist derzeit in vielen Bereichen in Deutschland spürbar. Allein in der vergangenen Woche beteiligten sich mehr als 150.000 Menschen an den landesweiten Warnstreiks. Die Arbeitgeber setzen auf eine tragfähige Lösung und zeigen sich zuversichtlich. Es ist durchaus möglich, dass die Verhandlungen verlängert werden entweder am Montag oder sogar in eine vierte Runde gehen. Sobald es Neuigkeiten aus Potsdam gibt, werden wir diese hier veröffentlichen.

Sobald Neuigkeiten aus Potsdam vorliegen, werden wir sie hier veröffentlichen.

10.03.2025: Flughäfen deutschlandweit lahmgelegt - Macht das Sinn?

Kurz vor den dritten Tarifverhandlungen am Freitag legen die Gewerkschaften deutschlandweit 13 wichtige Flughäfen lahm. In Hamburg begannen die Streiks bereits am Sonntagabend. Die Gewerkschaft ver.di fordert in der Luftsicherheit mitunter 30 Tage Urlaub zuzüglich Zusatzurlaub für Schichtarbeit, eine freie Arztwahl bei den verpflichtenden Eignungsuntersuchungen sowie Verbesserungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Für die Arbeitgeber, die im BDLS organisiert sind, seien die Streiks nicht verhältnismäßig, immerhin steht die dritte Verhandlungsrunde erst an. Zudem sind in den Flughäfen durch die Streiks nicht nur die Passagiere betroffen, sondern auch andere Unternehmen wie Airlines, Gastronomie und Einzelhandel, die keine Tarifpartner sind und durch die Ausfälle finanzielle Einbußen tragen müssen. Wer bezahlt das eigentlich?

BDLS-Verhandlungsführer Christian Huber teilt dazu mit:

"Die nun angesetzten Streikmaßnahmen an 13 Flughäfen sind nicht zielführend und unterstreichen lediglich die Maßlosigkeit seitens der Gewerkschaften, mit der wir auch in dieser Verhandlungsrunde wieder einmal konfrontiert werden". 

Hauptgeschäftsführer des Luftverkehrsverbands BDL, Joachim Lang, kritisiert die Gewerkschaften:

"Hier wird ein kompletter Verkehrszweig flächendeckend stillgelegt und das, obwohl Flughäfen und Airlines, aber auch Gastronomie, Einzelhandel und Hotels keine Tarifpartner sind. Der Tarifkonflikt wird damit allein auf dem Rücken der Passagiere ausgetragen, noch bevor die nächste Verhandlungsrunde ansteht."

Angesichts der Lage fordert Lang neue Regeln für Streikaktionen im Bereich der kritischen Infrastruktur.

Kommentar des Autors: Pech für die rund 510.000 Passagiere, die nun ihre Reise nicht antreten können. Inwieweit das Verständnis dafür noch vorliegt, ist ungewiss. Klar ist jedoch, dass die jährlich sich wiederholende Bestreikung an Flughäfen bei Reisenden immer mehr kritisch gesehen wird. Man lässt es sich einmal gefallen, aber gefühlt jedes Jahr aufs Neue hunderte Euros mehr an Gehalt zu verlangen, stößt bei vielen bereits auf Unverständnis. Wäre es nicht sinnvoller auf mehr Personal zu setzen? Wochenarbeitsstunden bei gleichbleibenden Gehalt reduzieren und statt mehr Lohn mehr Personal einstellen? Macht dies das Arbeitsleben nicht einfacher, wenn die Arbeit auf mehr Kollegen aufgeteilt wird? Wird nicht der Fachkräftemangel ständig kritisiert? 

18.02.2025: Verdi ruft landesweit zu Streiks auf

Verdi-Chef Frank Werneke äußerte, dass der Verlauf der Verhandlungen äußerst enttäuschend war. 
Die Arbeitgeber haben jedes Angebot abgelehnt und weder beim Thema Entgelterhöhung noch bei anderen Forderungen Zugeständnisse gemacht. 
Aufgrund dessen sind in dieser Woche landesweite Arbeitskampfmaßnahmen (Streiks) zu erwarten. 
In den kommenden Tagen müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Eine weitere Tarifrunde ist vom 14. bis 16.03.2025 vorgesehen. 

17.02.2025: Zweite Verhandlungsrunde startet

Heute startet die zweite Verhandlungsrunde im TVöD. Sie wird bis zum 18.02.2025 andauern, sofern nicht vorab ein Ergebnis erzielt wird.

Schauen wir uns in der Zwischenzeit die Gehaltserhöhungen aus den Tarifrunden im TVöD VKA der letzten zehn Jahre an. 

2024 +200 € +5,5 % 2019 +3,09 %
2023 - 2018 +3,19 %
2022 +1,8 % 2017 +2,35 %
2021 +1,4 % 2016 +2,4 %
2020 +1,06 % 2015 +2,4 %

Dieses Mal werden mindestens 350 Euro mehr Geld gefordert, was ungefähr 8 Prozent Entgeltsteigerung bedeutet. Wenn man sich die Erhöhungen aus den letzten Jahren anschaut, so kann man unschwer erkennen, dass 8 Prozent wohl kaum drin sein werden. Drei Prozent könnten durchaus realistisch sein. 

So sind die Gehälter in den Entgeltgruppen E3, E10 und E13 von 2015 bis 2024 gestiegen:

Gehaltsentwicklung Tvoed Vka

Quelle: eigene Recherche und Darstellung

24.01.2025: Erste Tarifverhandlung ergebnislos vertagt

Die 1. Tarifverhandlung für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Nach der ersten Tarifrunde im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen, die ohne Ergebnis blieb, müssen die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Wochen mit Einschränkungen rechnen. Warnstreiks und Protestaktionen sind sehr wahrscheinlich. 
Verdi-Chef Werneke betont, dass es entscheidend sei, dass die Arbeitgeber spätestens in der zweiten Verhandlungsrunde am 17. und 18. Februar ein gutes Angebot vorlegen. 
Die Bundestagswahl soll jedoch ohne Störungen verlaufen.

22.01.2025: TVöD-VKA Prognoserechner 2025

Der folgende Prognose-Rechner berechnet die erforderliche Erhöhung von 8 Prozent bzw. mindestens 350 Euro brutto mehr.

13.01.2025: Flexibilisierung der Arbeitszeit erwartet

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erklärte auf der Jahrestagung des Beamtenbunds dbb am 6.1.2025 in Köln, dass sich Beschäftigte im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen auf flexiblere Arbeitszeiten einstellen können. Die Gewerkschaft ver.di und der dbb fordern die Einrichtung eines Arbeitszeitkontos, bei dem die Beschäftigten entscheiden können, ob Überstunden ausgezahlt oder auf das neue Zeitkonto gebucht werden sollen. Für Beamte fordert der dbb eine Reduzierung der Wochenarbeitsstunden von derzeit 41 Stunden auf künftig 38 Stunden sowie eine Änderung der Besoldung. 

24.10.2024: Prognosetabelle TVöD 2025 - 01.01.2025 - 31.12.2025 - + 8 %, mindestens 350 Euro mehr

Tabellenerklärung: Orange eingefärbte Zellen geben eine Erhöhung von mindestens 350 Euro wider

Wenn die Gewerkschaften ihre Forderungen durchsetzen könnten, würde sich das Gehalt für TVöD VKA-Beschäftigte wie folgt erhöhen:

EG 1 2 3 4 5 6
E 15Ü  - 7292,81 8058,97 8784,82 9268,75 9381,63
E 15 5944,32 6333,03 6766,63 7358,57 7967,47 8368,06
E 14 5404,15 5756,13 6215,80 6725,89 7294,49 7702,70
E 13 4999,06 5384,83 5823,98 6300,76 6861,81 7166,28
E 12 4520,32 4947,85 5466,60 6042,20 6717,61 7038,08
E 11 4382,38 4763,24 5146,87 5563,09 6132,72 6453,21
E 10 4245,33 4541,53 4890,51 5284,92 5724,11 5868,32
E 9c 4137,84 4402,08 4689,43 5020,98 5380,46 5638,16
E 9b 3916,89 4164,56 4319,97 4784,28 5078,61 5419,56
E 9a 3798,96 4012,32 4219,96 4681,88 4791,30 5079,49
E 8 3631,44 3836,59 3978,68 4120,54 4272,69 4345,85
E 7 3445,23 3681,58 3822,38 3964,47 4098,49 4170,45
E 6 3392,04 3586,55 3722,94 3857,92 3990,49 4058,02
E 5 3278,99 3467,67 3595,11 3730,06 3855,47 3920,28
E 4 3152,62 3343,55 3503,75 3603,48 3703,20 3761,60
E 3 3112,69 3318,02 3367,99 3482,21 3567,92 3646,43
E 2Ü 2951,60 3185,82 3271,62 3386,03 3464,63 3579,97
E 2 2932,16 3134,28 3184,67 3256,58 3414,63 3579,97
E 1  - 2705,52 2738,86 2780,55 2819,42 2919,47

Quelle: eigene Berechnungen, Werte in Euro und Brutto

Folgende Erhöhungswerte würden sich im Bezug auf die letzte Gehaltstabelle mit der Gültigkeit 01.03.2024 - 31.12.2024 ergeben:

EG 1 2 3 4 5 6
E 15Ü - +540,21 +596,96 +650,73 +686,57 +694,94
E 15 +440,32 +469,11 +501,23 +545,08 +590,18 +619,86
E 14 +400,31 +426,38 +460,43 +498,21 +540,33 +570,57
E 13 +370,30 +398,88 +431,41 +466,72 +508,28 +530,84
E 12 +350,00 +366,51 +404,93 +447,57 +497,60 +521,34
E 11 +350,00 +352,83 +381,25 +412,08 +454,28 +478,02
E 10 +350,00 +350,00 +362,26 +391,48 +424,01 +434,69
E 9c +350,00 +350,00 +350,00 +371,92 +398,55 +417,64
E 9b +350,00 +350,00 +350,00 +354,39 +376,19 +401,45
E 9a +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +354,91 +376,26
E 8 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00
E 7 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00
E 6 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00
E 5 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00
E 4 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00
E 3 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00
E 2Ü +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00
E 2 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00
E 1 0,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00 +350,00

Quelle: eigene Berechnungen, Werte in Euro und Brutto

09.10.2024: Die Gewerkschaften geben ihre Forderungen bekannt:

    • 8 % mehr Gehalt, mindestens 350 Euro mehr; Azubis sollen 200 Euro pro Monat mehr erhalten
    • 3 zusätzliche freie Tage, 1 weiterer Tag für Mitglieder einer Gewerkschaft
    • Einführung eines Arbeitszeitkontos
    • 12 Monate Laufzeit